Neuigkeiten Details

Giorgio Maggi: Die Saison kann kommen!

Das Schweizer Nachwuchstalent Giorgio Maggi startet mit SMG Swiss Motorsport Group in der ADAC Formel 4.

Giorgio, mit welchen Erwartungen startest du in deine erste Saison in der ADAC Formel 4?
Neues Team, neues Auto – das wird für uns alle sicherlich eine spannende Herausforderung. Ich freue mich schon sehr auf die Rennen in der ADAC Formel 4 und bin motiviert bis in die Haarspitzen. Ich habe den Winter intensiv genutzt, um optimal vorbereitet in die Saison zu starten. Neben dem Fitnesstraining sind wir in meiner Heimat sogar rauf in die Berge gefahren, um mit Rennautos durch den Schnee zu driften. Das hat riesigen Spaß gemacht und ich konnte zudem meinen Fahrstil weiter verfeinern. Jetzt kann ich sagen: Die Rennsaison kann kommen!

In diesem Jahr gehst du für SMG Swiss Motorsport Group an den Start. Ein Nachwuchstalent aus der Schweiz bei einem Schweizer Rennstall – das passt, oder?
Auf jeden Fall, das ist eine tolle Kombination und etwas Besonderes für mich. Einige der Teammitglieder kenne ich schon aus den vergangenen Jahren. Das ist hilfreich, um sich schneller an all die Abläufe zu gewöhnen. Bei den bisherigen Testfahrten konnten wir uns bereits gut aufeinander einspielen. Das ist sehr wichtig, besonders für uns junge Fahrer. Außerdem bin ich froh, dass mein Fahrercoach Yannick Mettler mir auch dieses Jahr wieder mit Rat und Tat zur Seite steht. Wir sind alle zusammen eine coole Truppe und die Stimmung könnte nicht besser sein.

Du verfügst bereits über Erfahrung im Formelsport. Inwiefern kommt dir das dieses Jahr zugute?
Das sorgt natürlich für ein gewisses Selbstvertrauen. Der Formel-4-Rennwagen ist zwar auch für mich neu, aber ich kenne die Rennstrecken bereits aus den vergangenen Jahren. Ob Spa-Francorchamps, Red Bull Ring oder Hockenheim – auf diesen Kursen bin ich schon Rennen gefahren und kann daher an meine bisherigen Erfahrungen anknüpfen.

Deine ersten Schritte im Formelsport hast du in der Vorgängerserie der ADAC Formel 4 unternommen. War die Umstellung vom Formel ADAC auf den Formel-4-Rennwagen schwierig?
Der größte Unterschied sind die neuen Reifen. Ich fahre zum ersten Mal mit Pirellis und musste ich zunächst an den richtigen Umgang gewöhnen. Nach ein paar Runden während der Testfahrten hatte ich mich aber schon gut auf die Reifen eingeschossen. Der Formel 4 liegt gerade in schnellen Kurven ruhiger auf der Strecke als das alte Auto und lässt sich kontrollierter steuern. Und: Der Formel-4-Rennwagen sieht richtig klasse aus!

Bei den insgesamt 42 Piloten im Starterfeld bist du aber nicht der einzige Fahrer, der Formelerfahrung aufweisen kann…
Richtig, dieses Jahr fahren da einige Jungs mit, die schon viele Rennen in Formelautos bestritten haben. Das wird auf jeden Fall ein interessanter Mix mit dem Feld aus erfahreneren Piloten und einigen Rookies. Das Qualifying spielt eine noch wichtigere Rolle. Wenn du da nicht weit vorne landest, braucht es bei diesem riesigen Starterfeld etwas Glück, um in den Rennen die erste Kurve heil zu überstehen…

Hast du dir Ziele für diese Saison gesteckt?

Natürlich möchte ich gern um die Meisterschaft mitfahren. Die Rundenzeiten während der Testfahrten haben gezeigt, dass wir oben mitmischen können. Ein Platz unter den besten Fünf am Ende des Jahres wäre ein gutes Resultat. Aber jetzt fahren wir erst mal ein paar Rennen und schauen, wie es läuft. Die Konkurrenz in der ADAC Formel 4 ist sehr hoch – aber dieser Herausforderung stelle ich mich gern.

KÜRZLICHE POSTS

Kein 24 Stunden Zolder 2020

Gestern Abend erhielt der Circuit Zolder von der Regierung eine negative Empfehlung für die Organisation des 24 Stunden